bücher | seite 4

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016: nicht bloß die erste derartige reise einer frau, sondern die erste fernreise per automobil überhaupt. stinnes war definitiv härter drauf als ihr männliches team. ein bewegender bericht aus zeiten vor der massenmotorisierung.

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017: als die werbung für bücher noch mit dem schlichten hinweis auf bücher auskam. (das foto aus der zeitschrift „europa motor" vom oktober 1926 zeigt den austro-fiat schnellastwagen.)

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018: ende der 1970er hielten wir uns schon für ziemlich schlau und hatten interessante dinge zu tun begonnen. daraus entstand zum beispiel, was man heute freie oder autonome initiativen-szene nennt. allerdings lag noch allerhand jenseits unserer horizonte. das verpaßte mir vor allem von lateinamerika her einen ziemlichen schock. nicht etwa durch das „no pasaran", das die sandinisten aus dem spanischen bürgerkrieg übernommen hatten, oder durch ein che guevara-poster im kinderzimmer. es waren persönlichkeiten wie paulo freire, augusto boal und ernesto cardenal, welche nicht in waffen gingen, die mir klar gemacht haben, daß es noch ganz andere klugheiten braucht als das, was mir vertraut schien.

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019: das ist ein buch aus dem jahr 1980. ich habe es als eine sehr beunruhigende lektüre in erinnerung. es ist quasi der beklemmende reisebericht durch einen teil der welt, welcher durch intensives schönreden gut bemäntelt erscheint und in seiner zynischen realität erst sichtbar wird, wenn jemand den mantel des schweigens anhebt. (#metoo kam ja nicht aus dem blauen.)

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020: meine eltern waren mir kein anlaß über die ehe nachzudenken, sondern vor allem einen anlaß, mich kopfschüttelnd nach anderen eindrücken umzusehen. und dann flaubert. damit war aber auch nichts geklärt. jean améry hat schließlich ende der 1970er mit einem buch zugunsten des charles bovary dagegengehalten und ging in den tod. das waren verwirrende zeiten; diese 1970er.


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